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Ich bin nicht so gut drauf

February 6th, 2003

Obwohl es mir eigentlich net so schlecht geht, bin ich net so gut drauf, fühl, mich net so wirklich wohl. Bin auch zur Zeit nur mit mir beschäftigt. Ich hatte rießengroßen Ärger mit meiner Firma, die mich schon wieder mal übergangen ist und mit Informationen hinter dem Berg gehalten hat. So hat es die Kollegin doch geschafft mir den gesamten Dienst auf da Uni weg zu nehmen. Zuerst extreme Wutausbrüche, schlecht geschlafen und konnt an nix anderes mehr denken als an die Ungerechtigkeit, die mir zum zweitenmal von der selben Dame wiederfahren ist. Hab meine 2 besten Freundinnen besucht, ohne mich bei meiner ersten Freundin wirklich wohlzufühlen. Haus voll mit Leuten und keinerlei Zeit für ein persönliches 4 Augen Gespräch. Bin enttäuscht abgezogen nach ner knappen Stunde, aber bei Renate ist das immer so. Sie ist aber sonst schon für mich da und ich kann mich auch auf sie verlassen. Dann bin ich zu meiner Freundin Martha gefahren, und endlich da hatten Hans und Martha für mich Zeit und ich konnte mich ausreden und auch Martha konnte sich ausreden und gemeinsam haben wir Wege gesucht. Zumindest hatte ich mich so beruhigt, dass ich wußte, was ich tun will. Am Samstag bin ich auf ein Seminar gegangen um mich über die Internet Arbeit zu informieren. Hab am Anfang gedacht, so a Scheiß, des is ja a reine Herbalife Veranstaltung. Wollt davon laufen. Hat mich überhaupt nicht mehr interessiert, aber nachdem ich mir vorgenommen hatte mir alles anzuhören hab ich das auch gemacht. Ich hab aber zwischendurch soviele Impulse für mein eigenes Geschäft mit den Kinderbüchern bekommen, sodass ich auf einmal guter Dinge war. Und was ich erkannt hab, dass es auf einen Versuch sicher ankommt, denn es ist so hervorragend aufgebaut. Internet Büro, ständige mailing des Welbiz centers um Informationen an User zu verteilen. Und da ist dann das Internet Büro und die Mitarbeiter, die das Kundenservice betreiben. Von Bekannten zu Bekannten das würd ich nicht wollen und nicht können. Aber auf Anfragen zu reagieren und sie zu bearbeiten ist genau mein Metie. Ich betreibe gerne Kindenberatung, schließlich hatte ich über 13 Jahre im Verkauf gearbeitet. Leute sollte es wirklich gut sein, könnt ihr mich gerne fragen. Und mein Kinderbuch Geschäft kann ich obtimal miteinander verbinden und hoffe inständig, dass ich irgendwann dieses Jahr im Sommer oder bis Herbst aufhören kann mir die Firma Group4 warmzuhalten. Einige Dinge werde ich in Zukunft nicht mehr tun. 1. die Kollegin zu vertreten die mir meinen Job weggenommen hat.
2. Keine Jobs mehr anzunehmen, die küzer wie 3 Stunden sind.
3. Sobald ich mein Geschäft unter Dach und Fach hab mit dem Kinderbuchbasteltag werde ich weder am Samstag noch am Sonntag arbeiten.
Etwas gutes hatte meine Misere mit der Firma schon, denn ich bin zur Arbeiterkammer und hab mich dort ausgeweint kann man sagen. Ich hab jetzt zwar keine Möglichkeiten gefunden gegen die Firma vorzugehn, aber ich hab jemand gefunden, der sehr an meinem Projekt interessiert war, sodass er sich meine Bücher angeschaut hat und total begeistert war. Er möchte einen Basteltag auf die Beine stellen, und er meinte er wird mir einige Kontakte vermitteln, weil mein Projekt einfach super ist. Bin gespannt was dabei rauskommt.
Naja, werd versuchen mich raufzuarbeiten und schön den Mund halten und wenns soweit ist, dann sag ich Good bye.

Als ich meine Mama und meine Heimat verlor

January 25th, 2003

Kurz vor meinem 6. Geburtstag kommt die Nachbarin die ein paar Kilometer von uns weggewohnt hat. Wir haben ganz unten im Graben gewohnt. Diese Nachbarin war auch die Taufpatin von meinen 2 jüngeren Brüdern. Sie hat mich und meine Schwester zu Weihnachten eingeladen, weil wir so arm waren. dort verbrachte ich schöne Weihnachten. Und vor allem es gab gutes Essen und genug. Ausserdem einen Fernseher, den ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gekannt hab. Ein schwarz weißer und als die Frau sagte: “geh hinein der Kasperl wartet auf dich” dachte ich , dass das eine Schokolade zum essen sei und suchte und fand nix was ich vernaschen konnte. Dann hab ich zum erstenmal Kasperl gesehn und war begeistert. Meine Schwester blieb ein paar Tage und ging dann wieder heim. Sie machte keine Probleme. Aber ich hatte so meine Probleme. Da gefiel es mir so gut, dass ich nicht wieder weg wollte. Vor allem nicht zu diesem Mann zurück. Zuerst zog ich es immer mit dem Satz:”Ein Tag noch, ein TAG noch” hinaus und weigerte mich täglich, wieder nach Haus zu gehn. Der Opa kam, es half nix, die Mama probierte es täglich und schließlich mühte sich meine schwerkranke Oma vom Graben zu der Nachbarin um mich wieder heim zu holen: “Die Mama weint schon so viel, weil du nicht mehr nach Hause kommst und alle sind so traurig.” Ich hab mich auf den Boden geschmissen und so um mich getreten und geschrien und geweint., aber mitgegangen bin ich nicht. Ich werde ihre Worte nie vergessen, denn es war das letztemal dass ich meine Oma sah. Sie hatte an die 5 Stunden für den Weg gebraucht, wo wir andern maximal eine halbe Stunde gebraucht haben. Die Oma ist dann noch in diesem Jahr gestorben. Viel später wurde mir bewußt was ich mir da angetan hatte.

Wieder besser

January 25th, 2003

Letzte Woche ging es mir gesundheitlich überhaupt nicht gut. Jeden Tag Kopfschmerzen und dann Übelkeit. Jeden Abend und Nacht hab ich gekämpft und gehofft, dass ich nicht wieder Migräne bekomme. Aber manchmal ist es leider so, dass mich die Migräne täglich quält. Für einen Krankenstand reicht das natürlich net aus, ansonsten müßte ich Jeden Monat mal gehen. Nur meistens ist es am nächsten Morgen wieder weg. Gestern war der erste schmerzfreie Tag seit letzter Woche Samstag. Da wollt ich ja eigentlich ins Diary schreiben. War mir aber unmöglich.

Die Termine mit meinen Kinderbüchern ziehen sich in die Länge, aber trotzdem bin ich zuversichtlich. Und wieder hab ich zumindest einen vielversprechenden Kontakt am Donnerstag dem 23.Januar hergestellt. Wenn nur das Warten nicht immer wär. Aber wie heißt es so schön, Gut Ding braucht Weile. Eine wunderbare Idee beflügelt mich schon seit langem und jetzt ist die Verwirklichung zum Greifen nah.
Durch Zufall fiel mir ein Katalog von der Urania in die Hände. Zeit hatte ich und so interessierte ich mich für das Angebot. Natürlich stach mir das Bild eines süßen Teddybärs ins Auge. Da konnt ich nun entdecken, dass Kurse für die Erzeugung von Teddybären angeboten werden. Möchte das nun lernen um tolle handgefertigte Preise für die Kinder anzufertigen, nachdem meine Kinderbücher schon handgefertigt sind und auch meine Fähnchen. Und so klang meine Ausführung interessant, sodass ich die persönliche Telefonnummer von der Dame bekommen konnte, obwohl der nächste Teddybären Kurs erst im Herbst ist. Und bei dieser Gelgenheit fiel mir auch gleich ein, dass ich ja meinen Firmen Marken Clown, der speziell für meine Firma entworfen wurde, nicht nur auf Papier will, sondern auch in Form einer Puppe. Und diese Dame meint, dass sie ihn verwirklichen kann. Nächste Woche werde ich die Dame dann besuchen. Und ich hoffe, dass ich mir das finaziell leisten kann. Es ist ja leider so, dass ich mir alles von einem sehr geringem Einkommen finanzieren muß.

Bei meiner Mama als Kind

January 25th, 2003

Ich war als Kind Nummer 4 in eine recht arme Familie hineingeboren worden, noch dazu im Dezember. Urklein mit 29 cm Größe und grad mal 1,29 kg schwer. Wie ich erst sehr viele Jahre später erfuhr hing mein Leben über ein Jahr am absolut seidenem Faden. Noch immer sehr klein, grad mal 150 groß, aber nicht mehr so leicht, jetzt an die 66kg muß ich zu meiner Schande gestehn, aber noch immer sehr anfällig für Unwohlsein. Auch als Kind hab ich sehr gelitten. Jeden Tag beim Busfahren zur Schule, ging es mir voll schlecht.
Die ersten Jahre bis zu meinem 6. Lebensjahr war ich eigentlich ein fröhliches Kind und fühlte mich geborgen und sehr wohl, denn meine Mutter behandelte mich absolut liebevoll. Meine Schwester war immer eifersüchtig auf mich. Ich war aber schon schlimm und ich glaube dies hat sie mir bis heut noch nicht wirklich verziehen. Wenn meine Schwester geschlafen hat hab ich sie ins Gesicht geschlagen und wenn sie mir was tun wollte, hab ich gleich nach Mama gerufen. “Mama, Mama, die Roswitha will mich haun” Und dann kriegte immer meine Schwester die Haue. Damals hab ich leider nicht kapiert, was ich da schlimmes mache. Und es tut mir wirklich so leid, dass ich das jemals getan hab. Auch heute verstehe ich mich mit meiner Schwester nicht besonders. Sie stellt alles in Frage, was ich tu, sie könnte niemals so sein, wie ich. Sie will mir das Gefühl geben dass alles falsch ist und ein voller Blödsinn. Sie beleidigt mich in Regelmäßkeit, vielleicht bewußt oder eher unbewußt, ich weiß es nicht. Zwischendurch kann passieren dass sie sogar zugibt, dass sie mich eigentlich bewundert für meinen Mut, den ich hab. Und irgendwie wünschte sie sich, mehr so sein zu können wie ich. So denke ich, dass ich ihr eigentlich überlegen bin, denn mir kommt es ´nicht in den Sinn sie zu beleidigen, oder mich mit ihr zu streiten. Das ärgert sie auch, dass ich nicht streite. Zumindest nicht mit ihr. Keine Bange ich kann mich ganz gut wehren. Hab ich Gott sei Dank gelernt, aber leider sehr spät, aber doch nicht zu spät.
Mit zwei jüngeren Brüdern waren wir dann komplett. Papa hatten wir leider keinen. Der Papa war gestorben, als ich 1 Jahr alt war. Er fiel einfach um und war nicht mehr zu retten.Er war 36Jahre alt, aber schon lange schwer Lungenkrank und schon in Frühpension.
Besonders glücklich war er mit meiner Mutter auch nicht, denn sie hatte ihn betrogen, als er schwer krank im Krankenhaus und auf Rehabilitation war. Das Ergebnis war ich. Ich war auch nur der Boumba. (Ungeliebtes, unerwünschtes Kind)
Meine Mutter hielt uns mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Und die Großeltern die in der Nähe eine ganz kleine Hütte mit einem Raum und einen Stall mit einer Kuh hatten, halfen so gut sie konnten. Meine Oma hat Körbe geflochten, der Opa hat Katzenhäute gegen Rheuma verkauft. Katzenfleisch war unser Fleisch. Und ich werde nie vergessen wie grausam mein Opa die Katzen getötet hat. Einige Zeit war es normal für mich, und ich hatte auch zugeschaut. Aber als Opa seinen Hund den Waldi getötet hat und es dann Hundefleisch gegeben hat, hab ich mich gewieigert den Waldi zu essen. Irgendwann haben mir meine 3 älteren Geschwister voll laut ins Ohr geschrieen und von dem Tag an konnte ich nicht mehr sowas ansehen, und konnte nicht mehr ertragen, wenn ein Tier weint und um Gotteswillen, dass es getötet wird. Ich hab mitgeweint und mich versteckt.
Oft hat uns Mama allein gelassen, und meine Oma die ganz dick war, weil sie soviel Wasser hatte, hat Stundenlang gebraucht, dass sie das Haus erreicht hat, wo Mama mit uns Kindern wohnte. Wir hatten oft nichts zu essen. Die älteren Kinder, das waren mein Bruder Karl, Leopold und meine Schwester Roswitha gingen in die Schule. Und wir kleineren Egon der 4 Jahre jünger ist wie ich, suchten oft verzweifelt nach was Essbarem. Irgendwann brachte Mama ein neues Baby.Meinen jüngsten Bruder Johannes.So sollte er eigentlich heißen, aber bei den Behören haben sie einen Fehler gemacht. So war es nur der Johann.
Ein Mann hat meine Mama immer besucht, und ich mochte ihn nicht. Und eines Abends sagte Mama Licht ausmachen und ganz leise sein, denn der Mann war vor der Tür und wollte rein. Wir waren im Schlafzimmer. Der Regen kam durch die Decke und klimperte in die Eimer und Töpfe die wir aufgestellt hatten. Auf einmal ein Schmerzschrei von meiner Schwester. Eine Hornisse hatte sie gestochen. Gott sei Dank hat meine Schwester das unbeschadet überstanden. Und der Mann kam an diesem Abend nicht ins Haus. Viel später hab ich erfahren dass Mama dem Mann Geld geschuldet hat und er dafür Sex wollte.
Auch ein neuer Mann kam. Er saß nur faul rum und hat angeschafft. Der Mann bestand darauf, dass er und Mama zuerst essen und was übrigbleibt bekommen wir Kinder. Er hat sich nur mit der Unterhose im Schnee gewälzt, was ich überhaupt nicht verstehen konnte. Und wir haben ihn ausgelacht. Mich hat er überhaupt nicht gemocht. Ich mußte auf das Baby aufpassen. Ich war noch nicht mal 6. Und mein Bruder Egon bekam meine Spielsachen. Mein Häschen auf Rädern. Wir hatten das gleiche, nur mein Bruder hatte seines schon kapputt gemacht und ich hab so auf meines aufgepasst. Eines Tages als der Arschtyp mit uns allein zu Hause war, mußte ich dringend aufs WC im Freien. Und mein Bruder Johann, das Baby ist vom Bett gefallen und hat furchtbar geweint. Da hat er mich verprügelt, weil ich nicht aufs Baby aufgepaßt hab. Ich hab ihn gehaßt. An einen Vorfall kann ich mich noch erinnern, als mein Bruder Egon und ich nicht sofort ins Bett wollten und noch lachten im Schlafzimmer ist er auf einmal auf uns zugeschossen und hat meinen Bruder Egon angefangen zu verprügeln und ich hab so aufgeschrieen, als ob ich Todesangst hätte. Und meine Mutter lies an diesem Tag nicht zu dass er mich schlägt.Während ich das schreib laufen mir die Tränen über die Wangen und ich weine bitterlich. Ich hatte gedacht, dass mir das nichts mehr macht.

Nix neues

January 16th, 2003

Muss mich noch in Geduld üben, ist manchmal schon schwer. Meine Unterlagen hab ich erst mal an die Dame vom Orf geschickt. Hab wirklich alles toll gestaltet und auch auf der Universität hab ich totale Zustimmung für meine Kinderbücher gefunden. Deshalb kann ich auch nicht glauben dass es nicht möglich sein soll erfolgreich damit zu werden. Ich denk ich muß nur die richtigen Leute treffen, denen meine Aktion gefällt und die Kinder haben. Schreib heut nicht so viel. Am Samstag hab ich wieder mehr Zeit. Meine Englisch Vokabeln gedeihen recht langsam, aber immerhin sie gedeihen. Hab heut auch wegen einem Farbenprächtigem Inserat angefragt. Kostet an die 700Euro, aber irgendwann möcht ich es ausprobieren ob mein Kinderbuchbasteltag erfolgreich werden kann. Gott sei Dank, mit meinem Freund, der sehr viel jünger ist als ich klappt es auch nach über 2 Jahren noch hervorragend. Na dann, bis bald.

Glück und Hoffnung

January 11th, 2003

Ich hatte heute Freude, als ich in meine mailbox schaute. Da war ein Antwortschreiben von unserem Stadtrat Siegfried Nagl. Er möchte mein Kinderbuch Basteltag Projekt kennenlernen.

Auch mit dem ORF hab ich erste Kontakte geknüpft.Da muß ich noch Unterlagen beibringen.

Mit Arbö gibt es auch ersten positiven Kontakt.
bin voller Hoffnung, dass sich mein Kinderbuchbasteltag positiv entwickeln wird. Ich hoffe so sehr, dass sich all meine Mühen endlich positiv entwickeln.

Und auch über mein heissgeliebtes Katerchen muß ich was reinschreiben. Hatte sie vom 3.Januar Abend bis Sonntag 16 Uhr vermisst. Gott sei dank geht es meinem Süßen gut.

Hello world!

January 11th, 2003

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