Eine besondere Liebe
Ich bin mit einer besonderen Liebe zusammen Das ist mein jetztiger Partner, Sucha. Er ist sehr jung im Gegensatz zu mir. Er ist 22 Jahre alt gewesen im Dezember. Noch dazu an einem 13. Und ich hab am 29 Dezember Geburtstag, aber bin 19Jahre älter. Als ich ihn das allererste mal sah ist er mir sofort ins Auge gestochen. MIt seinen wunderschönen Augen, seinem tiefschwarzen Haar, und dass er so zart ist. Ich dachte er wäre maximal 15 oder 16. Er ist auch nicht besonders groß und er hat das schönste strahlendste lächeln das ich kenn. Selbst auf den Videos aus Indien sticht Sucha mit seinem Lachen heraus aus den Massen. Ich war so fasziniert von seiner Ausstrahlung, dass mir herrausrutschte “DU BIST ABER EIN HÜBSCHER” und bedauerte zugleich, dass ich schon so alt bin. Niemals dachte ich, dass ich ihn näher kennenlernen würde und dass ich jetzt schon seit über 2 Jahren zusammenlebe mit ihm. Er war sehr schüchtern am Anfang und blckte bei unserer ersten Begegnung schüchtern zu Boden. 2 Tage später traf ich ihn wieder im Park. Ich fragte ihn, ob er nicht der Junge ist den ich vor 2 Tagen gesehn hab. Ich fragte ihn nach seinem Namen und ging gleich wieder, damit ich ihm nicht auf die Nerven geh. Der Name war für mich so ungewohnt dass ich ihn nicht behalten hab. Er wird als Sutscha gesprochen. Dann sah ich ihn ein paar Monate nicht. Ich fand ihn wieder im Park und er war immer allein. Er sah sehr traurig aus. Er hat mir furchtbar leid getan aber ich wollt auch nicht aufdringlich sein. Jedesmal wechselte ich ein paar Worte mit ihm, wenn ich ihn traf, aber wagte dennoch nicht zu fragen ob er mit mir und meinem Hund spazieren gehen will. Erst als eine andere Frau dabei war hab ich ihn gefragt ob er mitkommen will. Er fühlte sich nicht so wohl und blieb zurück. Er dachte, wir würden ihn auslachen. Viel gesprochen hat er nicht. Ich bin dann doch zu ihm und hab gefragt, warum er zurückgeblieben ist. Ich erklärte ihm, dass es ein Missverständnis war und dass es sicher nicht so ist. Wir machten einen 4 Stunden langen Spaziergang und fühlten uns beide wohl. Er ist erst mit dem ganz letzten Bus nach Haus gefahren. Obwohl ich den ersten Tag faßt allein die Unterhaltung bestritt, war das für uns beide kein Problem. Er brauchte etwas um aufzutauen. Von da an besuchte er mich jeden 2.Tag und wir trafen uns immer nur im Park. Meine Telefonnummer hab ich ihm gegeben. Ich war damals genauso allein und unglücklich wie Sucha. Für mich stellte sich die Frage ob ich meinen abgeschobenen Freund heiraten sollte oder nicht. Aber allein dass er aus der Türkei war und sehr jähzornig und krankhaft eifersüchtig war, machte es mir unmöglich ihn nur aufgrund der Papiere zu heiraten. Obwohl ich, nachdem ich die Heirat schon einmal zuvor platzen lies, nahe daran war es doch zu tun. Einfach weil ich nicht mehr allein sein wollte. Es war für mich eine absolute Qual. Er war kein Mann der mir die Hausarbeit anschuf, er kochte, putzte und wusch auch Geschirr. Aber er duldete keine Verspätungen, und seis nur um 15 Minuten, da hatte ich gleich Ärger und er war der erste der zum Telefon lief, und wenn ein Mann dran war, verbot er jedem, mit mir zu sprechen. Das war für mich unmöglich. Aus diesem Grund hab ich ihn 3 mal rausgeschmissen. Und meine Angst war, wenn ich ihn heirate, könnte ich mich nicht mehr so von ihm lösen, und es wär sicher ein böses Erwachen. So schlecht war er nicht als Mensch, aber für mich einfach nicht kompartiebel. Er war auch nicht gemein und hat mir nicht alles genommen, sondern hat mir sein ganzes Schmerzensgeld, das er nach einem Unfall bekommen hat, gelassen. Das waren 24500 Schilling. Mit Sucha wußte ich am Anfang nicht so genau was ich mit ihm anfangen sollte. Er war so jung für mich. Und Sucha hatte überhaupt keine Freunde. Er war seit 1997 in Graz und ich war die erste Österreicherin mit der er privaten Kontakt hatte. Er litt auch sehr unter den Ausländer anfeindungen. Er hielt sich immer zurück um ja nirgends anzuecken. Einen indischen Jungen kannte er, mit dem er sich traf, aber der war ihm zu aufdringlich bei den Frauen und wollte nur Sexfilme sehn und in die Peepshow. Der andere Junge war sogar etwas jünger als Sucha, aber er fragte die Frauen gleich ungeniert ob sie mit ihm Sex machen, obwohl er bis heut kaum Deutsch kann.Das ging dem ruhigem, sensiblen Sucha gegen den Strich. So kam es, dass ich seine liebste Freundin wurde und so langsam lehnten wir uns aneinander, wenn wir mal Pause machten, Kopf an Kopf und Schulter an Schulter. Und genossen die schönen Sommertage. Den 18 September 2000 werde ich nie vergessen. Ich saß mit Sucha am langem Gang gegenüber meiner Wohnungstür. Ich bin nicht mit ihm in die Wohnung. Wir saßen nur da und genossen im dunkeln unser Zusammen sein. Wir hielten Händchen und genossen es, uns aneinander zu lehnen. Es war für uns das schönste Erlebnis. Da bekam Sucha sein erstes Bussi auf den Mund. ( Er war sehr verlegen und schon total verliebt in mich) Aber dann fing ich ganz viel zu arbeiten an und hatte kaum noch Zeit für Sucha. Ich werde nie vergessen, wie er faßt geweint hat, weil ich an einem Samstag die Verabredung nicht einhalten konnte, weil ich für einen Pizzadienst Essenzustellungen machte. Ich sagte ihm, er kann schon kommen aber ich werde wenig Zeit für ihn haben. An diesem Tag haben wir uns zum erstenmal richtig geküßt. Obwohl es noch einige Zeit dauerte, denn für Sucha war alles so neu, haben wir uns zusammengefunden und die anfänglichen Ängste und Unsicherheiten aufgrund unseres großen Altersunterschiedes überwunden. Als es das erstemal zum Sex kam, war Sucha total verwirrt, denn er wollte nie Sex mit mir. Naja, hab ihn schon verstanden und ihm Zeit gegeben sich über seine Gefjühle klar zu werden. Ich hab ihm auch vorgeschlagen zu versuchen wegzubleiben von mir einen Monat lang um herauszufinden was er will. Er hatte auch Angst wegen seiner Eltern wegen dem großen Altersunterschied. Er sagte überhaupt nix wo er ist. Sondern er ist immer mit dem letzten Bus nach Haus gekommen. Er hatte fürchtbaren Ärger zu Haus. Als sein Opa gestorben ist hat er mich mit nach Haus genommen. Und bei der Gelegenheit hab ich seinen Eltern alles gesagt. Dass ich mit Sucha zusammen bin und dass er immer bis kurz vor Mitternacht bei mir war. Die Eltern baten mich auf ihre Kinder aufzupassen, denn sie sind für 6 Wochen in die Heimat gereist um die Knochen des Opas im Ganges zu bestatten. Zu diesem Zeitpunkt sahen Sucha und ich uns nur am Nachmittag in seiner Mittagspause, weil ich schon um 5Uhr morgens arbeiten mußte und er bis 23 Uhr. Eines Nachts rief mich Sucha total verzweifelt an. Der Schlüßel steckte bei der Tür und der kleine Bruder reagierte weder auf Anrufe, noch auf schreien oder auf klopfen. Er dachte seinem Bruder ist etwas passiert. Ich hab dann eine Schere erwischt und auf das Fenster im ersten Stock geschmissen. Prompt ist sie in der Mauer stecken geblieben. Aber meine mehrmaligen Versuche hatten es doch gebracht, dass Santokh aufgewacht ist. Als es endlich überstanden war hat Sucha total geweint. Sucha ist so ein wundervoller Mensch, und es ist schön sich an die Anfänge unserer Beziehung zu erinnern.
May 3rd, 2003 at 12:00 am
liebe athena…smile…..melde mich nach geraumer zeit…wieder ….deine persönliche liebesgeschichte…finde ich sehr…lieb…wünsche dir…und deinem sucha….all das große glück…der erde…und ihr sollt euch noch lange….so gut verstehen und eure liebe …sollte niemals erlöschen…..einen….herzlichen …gruß…..hans-jürgen