Wieder was neues
Danke Chiron für deine lieben Grüße! Dachte erst schon, dass ich nix von dir vorfinde. Hab mich total gefreut und wünsch dir auch alles Liebe. Aber jetzt was neues. Ich kann es ja nicht lassen immer nach neuen Perspektiven Ausschau zu halten, obwohl ich denke, dass ich eh keine “normale Chance” mehr im Berufsleben hab. Und doch stechen mir gewisse Anzeigen ins Auge, die ich zuerst überlese und dann nochmal alles von vorn und siehe dann eine neue Einnahmensquelle tut sich zusätzlich auf. Noch dazu eine die mich frei sein läßt und mir sicher ur Spaß machen wird.Testkäufer, Testbesucher, Testanrufer u.v.m. was für mich einen absoluten Reiz hat, denn oft genug hab ich mich gefragt, wie unfreundlich manche Menschen anderen gegenüber sein können, von denen sie eigentlich leben, denn wenn die Menschen nicht mehr kommen, dann ist das Geschäftsschädigend. Oft genug hab ich mich geärgert und bin auch des öfteren in Geschäfte nicht mehr gegangen. Erst gestern ist mir passiert, dass eine Angestellte getratscht hat und die Kunden einfach stehen hat lassen, aber unfreundlich war sie nicht. Oft hab ich mich auch gefragt, was so griessgrämige Leute eigentlich im Verkauf zu suchen haben und Menschen wie ich, die Wert auf Kundenservice und Freundlichkeit legen, die es auch schaffen total schlecht gelaunte Leute aufzuheitern oder zu ermuntern zu lächeln, die dann sogar wiederkommen mit einem kleinen Geschenk und das Geschäft mit einem Lächeln verlassen, und ich dann einfach keine Chance mehr bekomme, nur weil ich net gefördert werde vom Staat und somit nicht billig genug bin.. Ich hab 19 Tage im Obimarkt in Graz gearbeitet, hab uralte Ladenhüter an den Mann gebracht, die keinen anderen Verkäufer interessiert hätten, bin total von den Kunden gelobt worden, aber hat alles nix geholfen, denn der junge Bua, der mein Chef war hatte wohl Angst ich könnte ihm den Job wegnehmen zumal ich mehr Ahnung hatte als er, denn ich kam direkt aus dem Fachhandel und hatte über 13 Jahre Kundenberatung erfolgreich betrieben. Ich bin wegen meiner Art und Kompetenz auch für Messen eingesetzt worden, wo ich die meisten Interessenten für das Unternehmen ansprechen konnte. Ich muß aber hier auch zugeben, dass ich dann genauso nachläßig wurde wie der Geschäftsführer und der Aussendienstmitarbeiter, nachdem ich feststellen mußte, dass alle meine Bemühungen sowieso keine Früchte für mich tragen und ich immer klein und unbedeutend im Unternehmen verbleiben würde mit absoluter Männerdominanz. Und als es mir zu schlimm wurde hab ich auf die Firma gepfiffen. Die Firma gibt es nicht mehr und faßt alle die im Unternehmen wesentlich mehr verdient hatten sind ohne Job und mein früherer Chef, der mich so gern als Prellbock verwendet hat, darf jetzt für das Konkurenzunternehmen Vertreter spielen. Die Welt ist ja so ungerecht
). Ich kann nur sagen, manche Dinge dauern lang, aber irgendwann kriegt jeder das was er verdient. Davon bin ich einfach überzeugt. Das hab ich auch im privaten Bereich erlebt und auch mit dieser Firma. Übel mitgespielt hatten mir einige Menschen, manche aus Neid und Missgunst auch wenn ich nicht wirklich was unerreichbares gemacht hab. Mobbing wurde sogar von 5 Damen betrieben, weil ich die Leiterin in einem Callcenter war und nur weil ich 1000Schilling im Monat mehr bekam, ja und das Sagen hatte ich auch, haben sie es so lang extrem mit Einbezug der Kunden, die dann auch noch gelogen haben und manche Dinge einfach erfunden haben um mir zu schaden. Unter den Kunden war ich schon bald als verdreckte stinkende Mitarbeitererin bekannt. Und beim Chef hats irgendwann auch gepaßt, nachdem die 5 Damen behauptet hatten, dass ich gar nicht auf die Beerdigung meines Bruders (er hatte sich mit 31 erhängt), sondern einfach um den Chef zu ärgern weggeblieben war. Als ich von der Beerdigung 2 Tage später zurückgekommen bin, war mein Job weg und von der Intrigantin besetzt, die vom allerersten Tag, seit sie ins Unternehmen gekommen war, gegen mich gearbeitet hat. 10 Monate später brauchte ich noch was vom Chef und da sah er die Todesurkunde meines Bruders und dass ich die Beerdigung bezahlt hatte. Erst da hatte ich erfahren, was damals gelaufen war, und er wollte mich sofort wieder zurück, aber es war mir nicht mehr möglich.Von dreien hab ich noch was gehört. Eine hatte von einem 17 jährigem Lausbuben, der nur lügt ein Kind bekommen, eine wurde von einem Kunden schwer mißhandelt, dass sie nicht mehr arbeiten konnte in dem Unternehmen. Und meine größte Feindin arbeitet bei der Leykam und ist mit einem Araber verheiratet, aber im Unternehmen ist sie glaub ich nicht mehr. Sie hatte eine ganz schlimme Scheidung von ihrem österreichischem Mann, der ihren Hund sogar töten wollte. Ich denke viele Dinge erledigen sich von alleine. Meine gewälttätige Pflegemutter von der wir nur fettes Fleisch und minderwertiges zu essen bekamen, und faßt täglich Dresche und Beschimpfungen, hat ihren absoluten Liebling, ihren jüngsten Sohn verloren, als er grad mal 27 war. Meine Brüder hat sie im Intimbereich so schwer verletzt als Kind, dass einer davon sogar operiert werden mußte. Mein jüngster Bruder ist mit eineinhalb Jahren zu ihr gekommen und der ist am meisten gequält worden. Er hat sich dann auch in die falsche Richtung entwickelt. Er hat gestohlen, hat auch in der Lehrfirma eingebrochen, nachdem er auch dort gequält worden ist. Die Mädchen haben ihn ausgelacht und keine hat ihn wirklich ernst genommen. Nur eine verheiratete hatte ein Verhältnis mit ihm und als die nix mehr von ihm wissen wollte hat er wieder eingebrochen und hat auf die Polizei gewartet. Für mich war es nicht wirklich einfach, ich war einige Jahre in Deutschland und hatte den Kontakt total zu meinen Brüdern verloren. Als er wieder mal im Gefängnis saß hab ich nicht mehr reagiert. Es war mir zu viel. 1993 hatte er dann einen Justizwachebeamten verletzt. Da kristallisierte sich seine Schizophränie. Da hab ich mich dann intensiv 2 Jahre um ihn gekümmert, damit er wieder auf die Beine kommt und wollte ihm helfen.Und als er im Jahre 1995 im LNKH eine 32jährige Frau kurz vor seiner Entlassung faßt umgebracht hätte, war es mir überhaupt nicht mehr möglich. In faßt 3 Jahren hat er 2mal versucht mich anzurufen. Beide Male hab ich ihn gefragt, was ich sagen soll, ob ich sagen soll das ist ja nicht so schlimm und das wird schon wieder. Beide Male hat er weinend aufgelegt. Ich hatte nicht mal geschafft ihm zu Weihnachten und zum Geburtstag zu schreiben. Wie sehr bereu ich das jetzt, aber ich wußte nicht mehr was ich ihm sagen soll, sagen kann. Ich war einfach so sprachlos, und wußte nicht wie ich mit dem umgehen soll. Am 24 April 1998 erhängte er sich in Göllersdorf, in der Anstalt für abnorme Rechtsbrecher. Meine Pflegemutter wagte es nicht mir unter die Augen zu treten. Meine Schwester hatte bis zu diesem Zeitpunkt immer geglaubt, dass ich zu Unrecht meine Pflegemutter beschuldige, aber nach einer Reaktion von der Pflegemutter hat auch sie endgültig mit ihr gebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ca 3 Jahre keinen Kontakt zu meiner Schwester gehalten. Sie hatte mich immer beleidigt und gekränkt. Sie tut das noch immer recht gerne, aber heute stehe ich über diesen Dingen und erst der Tod meines Bruders hat uns wieder etwas verbunden.